Wohin es uns zieht ...

 

Auf wen haben diese Namen keinen magischen Reiz:
Isfahan, Samarkand, Täbriz, Kashgar, Kathmandu!

In unseren Ohren klingen sie wie Namen aus Tausend und einer Nacht , erinnern an unsere alten Märchenbücher aus der Kindheit. Auf den Spuren der alten Seidenstraße, die diese Städte noch heute miteinander verbindet, werden wir bis nach China und Indien reisen. Von dort aus erkunden wir den westlichen Himalaya mit Ladakh und Zanskar, fahren durch Nepal, wo wir unser Schulpatenkind Anu besuchen möchten. Weiter geht die Reise über Thailand und Indonesien bis zur Insel Bali.

Wir werden außergewöhnliche Menschen kennenlernen und unbekannte Landschaften durchreisen. Das ein oder andere Mal werden wir auch sicherlich an unsere Grenzen stoßen ... Und - wir wollen langsam reisen. Wir wollen in jedes Land, in jede Kultur eintauchen in der Hoffnung, ein kleines Stück von ihr aufnehmen zu können.

Die geplante Route führt durch einige Gebiete, die z. Zt. (Januar 2012) leider immer wieder von Unruhen erschüttert werden. Das bedeutet für uns, dass wir eigentlich bis kurz vor Durchreise unsere Route recht variabel planen müssen, um uns nicht vorsätzlich zu gefährden.


Der vorläufige Track lautet also: Von Deutschland aus schlagen wir zunächst (winterbedingt) eine südliche Route ein. Wir starten in Krefeld Richtung Genua, dann mit der Fähre nach Tunesien, weiter über Libyen, Ägypten, Jordanien und vielleicht Syrien, wenn die arabische Revolution auch dort zu einem hoffentlich friedlichem Ende gekommen ist. Falls Syrien nicht zur Ruhe gekommen sein sollte, müssen wir eine Alternative finden, um in die Türkei auf unsere ursprüngliche Route zu kommen. Wahrscheinlich wird es dann der Seeweg über das Mittelmeer werden. Dann: Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadjikistan, Kirgistan, China, Ladakh (ind.), Indien, Nepal, Thailand, Malaysia, Indonesien und schließlich Bali.

Letzendlich werden aber auch Wetter, Streckenzustände und unser eigener Zustand bestimmen, wo genau es langgeht!

Aussicht an 100 m hoher Steilküste auf Cres, Kroatien

Slowenien

Pyrenäen, westlich des Kamms

Dünenfeld in Tunesien, südlich des Djbel Tembaine - das Gebiet wurde kurz nach unserer Reise wegen der Entführungen an zwei Österreichern 2008 leider zum vorläufigen Sperrgebiet erklärt und darf nun offiziell nur noch im Konvoi durchfahren werden.



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